Freitag, 6. Oktober 2017

Wer fragt schon einen Kater? by Annette Herzog [Rezension]

"Also - wenn ich mich vorstellen darf: Aristoteles mein Name!"

Inhalt

Aristoteles ist ein bildhübscher Kater im besten Alter – findet er zumindest. Und Anna und ihre Familie, bei denen er wohnt, die finden das auch. Jedenfalls dachte Aristoteles das bis er zufällig mitbekommt, dass Anna sich einen Hund wünscht. Einen Hund?!? Welches vernünftige achtjährige Mädchen wünscht sich denn einen Kläffer? Aristoteles ist sofort klar: Alles lässt er nicht mit sich machen. Beleidigt läuft er weg, denn er will lieber ein Straßenkater werden, als seine Familie mit einem Hund zu teilen. Oh, hätte er doch nur früher gewusst, was da auf ihn zukommt!


Meine Meinung

In diesem Kinderbuch liest man aus der Sicht des Katers Aristoteles, der sich mehr Aufmerksamkeit von seiner Besitzerin Anna wünscht. Was ihm vor allem Sorgen bereitet ist die Tatsache, dass Anna sich zum Geburtstag einen Hund wünscht und welcher Kater kann es schon tolerieren, dass seine Besitzerin ausgerechnet einen Hund möchte? Von einem Moment auf den anderen beschließt Aristoteles, dass er von zu Hause abhaut und ein neues Leben auf der Straße beginnen möchte. Jedoch stellt sich diese Idee nicht als seine Beste heraus, denn Straßenkater zu sein ist gar nicht so einfach...

Definitiv lesenswert für alle Kinder da draußen, die Katzen auch nur ansatzweise mögen! Aber auch Erwachsene kann ich dieses Büchlein ans Herz legen, denn es gibt so viele Schmunzelmomente und irgendwie habe ich mich beim Lesen auch zurück versetzt gefühlt. Denn die Leichtigkeit, die das Buch mit sich bringt ist einfach wieder mal etwas Schönes. Ich muss sagen, dass ich das immer wieder vermisse und gerade deshalb lese ich auch immer wieder Kinderbücher, denn hier setzt man sich wieder mit Problemen auseinander, die man schon ganz vergessen hat. Außerdem war es mal wieder eine gute Abwechslung von den anderen Büchern.
Auf jeden Fall ist die Leichtigkeit der Geschichte nicht alles, was ich toll fand. Vor allem die Idee an sich hat mir echt gut gefallen, denn ist mal was komplett anderes aus der Sicht eines Haustiers zu reden, welches eigentlich gar nicht verbal mit anderen Charakteren kommunizieren kann. Irgendwie ist das so faszinierend was alles in Büchern möglich ist. Ich finde, dass Anette Herzog ihre Idee echt gut umgesetzt hat. Schließlich habe ich (und wahrscheinlich auch viele anderen) das Buch gerne gelesen! Vor allem beim Ende musste ich sehr schmunzeln. Wieso müsst ihr selber nachlesen.
Bevor ich zum Ende komme möchte ich noch einige Worte zu der Aufmachung und den Illustrationen des Buchs los werden. Meiner Meinung nach sind diese wunderschön und passen perfekt zu Geschichte. Auch das Cover mit dem Kater ist wirklich schön, denn es zeigt den beleidigten Aristoteles und der Titel sind seine Gedanken. Übrigens: wenn man das Buch aufschlägt ist es auch illustriert und das liebe ich bei Büchern. Man sieht Aristoteles in verschiedenen Posen und das über die ganze Seite verteilt.
Also reinschauen lohnt sich auf jeden Fall und das Lesen natürlich auch!

Bewertung

Ich gebe "Wer fragt schon einen Kater?" insgesamt 4 von 5 Sternen, denn auch wenn ich es so gut fand hat mir noch das gewisse etwas zu den fünf Sternen gefehlt. Aber ich bin mir sicher, dass man es sehr gut mit einem Kind lesen kann und dieses auch gefallen an dem Buch findet.
Eure szebra

Zum Buch

Titel: Wer fragt schon einen Kater?
Autorin: Anette Herzog
Mit Illustrationen von: Pe Grigo
Verlag: Magellan Verlag
Erscheinungstermin: 13.Juli 2017
Preis: 12.00€ (HC)
Seiten: 128
Altersempfehlung: ab 7 Jahren

Autorin

Annette Herzog ist eine deutsche Kinderbuchautorin. Annette Herzog ist ausgebildete Dolmetscherin und Übersetzerin für Englisch und Dänisch. Nach dem Studium an der Universität Greifswald war sie mehrere Jahre lang als Übersetzerin in Berlin tätig.

Vielen Dank an Lovelybooks und den Verlag für das Buch!

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