Donnerstag, 15. Juni 2017

Einen Wunsch frei by Kamy Wicoff [Rezension]

"Und dann waren sie auf einmal zu dritt."

Inhalt

Ein ganz normaler Morgen, der ganz normale Wahnsinn für Jennifer Sharpe. Während sie ihre Söhne antreibt, sich endlich fertig zu machen, will sie nur schnell die Termine des Tages checken – aber ihr Smartphone ist verschwunden! Doch aus der Katastrophe wird ein Glücksfall, als Jennifer das Handy vor ihrer Wohnungstür findet, ausgestattet mit einer wundersamen neuen App, die es ihr ermöglicht, an zwei Orten zugleich zu sein. So wird aus der dauergestressten alleinerziehenden Mutter Superwoman, die bis spätabends im Büro sitzt und trotzdem ihre Söhne pünktlich von der Schule abholt. Als jedoch ein attraktiver Mann in ihr Leben tritt, stößt selbst Superwoman Jennifer an ihre Grenzen ... Vielleicht ist „alles auf einmal“ doch nicht die Lösung?

Meine Meinung

Jennifer Sharpe ist eine alleinerziehende Mutter mit zwei Söhnen und ihr Terminplan ist total überfüllt. Ständig hetzt sie von einem Termin zu anderen. Als ihr Handy dann eines Tages plötzlich weg ist scheint das Chaos vorprogrammiert, denn auf ihrem Handy sind alle ihr Termine eingespeichert! Aber Jennifer hat Glück: denn sie findet das Handy direkt vor ihrer Wohnungstür wieder und alles scheint normal bis auf diese neue App, die sie plötzlich auf ihrem Smartphone findet. Die App heißt "Einen Wunsch frei" und schnell entdeckt Jennifer, dass diese App ihr ermöglicht an zwei Orten gleichzeitig zu sein. Plötzlich wird aus der alleinerziehenden Mutter Superwoman...

Eine App, die einem ermöglicht an zwei Stellen gleichzeitig zu sein! Das wünscht sich doch jeder, oder nicht? Dadurch bin ich auch auf das Buch aufmerksam geworden, aber während dem Lesen habe ich dann wieder einmal (wie bei "Wir beide, vielleicht" von Kemper Donovan) gemerkt, dass ich einfach zu jung für dieses Buch bin.
Der Schreibstil hat mir nicht sonderlich gut gefallen. Ich fand ihn etwas zu langatmig und während dem Lesen habe ich mich immer wieder ablenken lassen, weil es einfach langweilig war. Schon nach kurzer Zeit hatte ich keine Lust mehr auf das Buch und wollte es wegelegen. Dennoch zwang ich mich es zu lesen, weil es ja ein Rezensionsexemplar war. Ich wünschte ich hätte es weggelegt, weil ich so keine so schlechte Rezension abgeben müsste.
Es war schwer in das Buch rein zu kommen und als ich dann drin war habe ich gedacht, dass es besser wird, aber ich lag falsch. Dem war nämlich nicht so, denn nach der Hälfte hat es sich einfach so sehr in die Länge gezogen, so dass ich keine Lust mehr hatte weiter zu lesen. Diese ganzen abschweifenden langen Erklärungen waren zwar interessant, in meinen Augen jedoch etwas unnötig.
Auch hier hatte ich wieder das Problem, dass die Protagonistin älter war als ich. Eine alleinerziehende, berufstätige Mutter hat ziemlich wenig mit einer Studentin gemeinsam, weshalb ich einfach nicht die Freude beim Lesen aufbringen konnte, da ich mit meinen 19 Jahren einfach anders denke.
Die Liebesgeschichte zwischen Jennifer und Owen (der attraktive Mann, der in Jennifers Leben kommt) fand ich jetzt auch nicht so toll. Aber wie schon gesagt: ich schätze ich hätte noch ein paar Jährchen warten sollen bis ich das Buch lese.
Die Idee mit dieser App war schon cool, aber es konnte mich einfach nicht packen und ich hatte gar keinen Spaß während dem Lesen. Für einen Debüt Roman finde ich es ganz okay, aber höchstwahrscheinlich werde ich keine weiteren Bücher der Autorin lesen.

Bewertung

Ich gebe dem Buch insgesamt 2 von 5 möglichen Sternen.
Eure szebra
(Aber lasst euch von mir nicht abhalten das Buch zu lesen. Es kann ja sein, dass nur ich es doof finde und ihr es liebt.)

Zum Buch

Titel: Einen Wunsch frei
Autorin: Kamy Wicoff
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: 9.99€ (TB); 8.99€ (eBook)
Seiten: 448 

Autorin

Kamy Wicoff hat sich in ihrer Heimat bereits als Autorin eines Sachbuchbestsellers einen Namen gemacht, bevor sie mit »Einen Wunsch frei« ihr Romandebüt vorlegte, das von Publikum und Presse begeistert aufgenommen wurde. Kamy Wicoff lebt mit ihren beiden Söhnen in New York.

Vielen Dank an den Goldmann Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Kommentare:

  1. Hi Navika :D

    Das ist ja schade, aber solche Flop-Bücher gibt es wohl immer wieder. Die Grundidee mit der App klingt ja echt ganz witzig, aber mir geht es manchmal auch so, dass ich bei Protagonisten, die deutlich älter sind als ich, nicht direkt mitfühlen kann. Bei jüngeren klappt es aber meistens! :D

    Liebe Grüße
    Jessi

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    1. Hey Jessi,

      da kann ich dir nur zustimmen. Ich lese ja auch ziemlich oft Kinderbücher und die gefallen mir (fast) immer echt gut. Aber ich finde es immer total schade Flop Bücher zu lesen.

      LG Navika

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