Freitag, 1. Juli 2016

Die Bücherfreundinnen by Jo Platt - Rezension

Allgemeines:

Titel: Die Bücherfeundinnen
Autorin: Jo Platt
Verlag: Rowohlt
Preis: 9.99€ (TB; eBook)
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Autorin:

Jo Platt wurde in Liverpool geboren und studierte Literatur. Über das ländliche Wiltshire, London und Seattle, wo sie als Lehrerin arbeitete, verschlug es sie nach St Albans, wo ihr erster Roman «Herz über Kopf» spielt, der es auf Anhieb auf die deutschen Bestsellerlisten schaffte. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in Bristol.

Inhalt:

Alice, Miriam, Sophie, Connie und Abigail sind die besten Freundinnen. Sie lachen zusammen und sie lesen zusammen. Einmal im Monat trifft sich ihr Buchclub. Doch eine fehlt – Lydia. Vor drei Jahren starb sie an Krebs. Ihr letzter Wunsch an die Freundinnen: Ihr Mann sollte in den Club aufgenommen werden, seitdem ist Jon bei jedem Treffen dabei. Die Freundschaft hat allen fünf geholfen, mit dem Verlust fertigzuwerden. Nur Alice ist nicht glücklich. Eine Dating-Katastrophe jagt die nächste. Kein Mann scheint richtig zu sein für die Innenarchitektin. Ihre Freundinnen sind fest entschlossen, Alice zu ihrem Glück zu zwingen, denn sie ahnen, dass es näher liegt, als Alice sich eingestehen will. 

Wer sind die Bücherfreundinnen?
Alice, 32, Innenarchitektin, liebt ihren Job und ihre kleine Wohnung mit Garten. Sie lässt kein Fettnäpfchen aus und überspielt gerne ihre Gefühle mit Scherzen, aber davon lassen sich ihre Freundinnen längst nicht mehr täuschen.
Miriam, seit der Uni liiert mit Craig, hat seit einiger Zeit die Sorge, nur noch als Mutter wahrgenommen zu werden, und ist zu recht nicht glücklich, wenn Craig sie in ihrem neuen Kleid unsensibel mit einer Presswurst vergleicht.
Connie, 40, neigt zur Selbstunterschätzung, in anderen sieht sie aber immer nur das Gute. Sie lässt sich aus Sicht ihrer Freundinnen zu sehr auf der Nase herumtanzen von ihrem tyrannischen dreijährigen Sohn und auch von Ehemann Greg, der nicht zu verstehen scheint, dass seine Frau auch gelegentlich selbst eine Entscheidung treffen kann.
Abigail, genannt Abs, die jüngste in der Runde, Lehrerin mit Leib und Seele, extrem begeisterungsfähig, lebt zusammen mit Pete, einem phlegmatischen, aber herzensguten Anästhesisten, der den leidenschaftlichen Ausbrüchen seiner Freundin mit bewundernswerter Ruhe begegnet.
Sophie, Alices lebensfrohe Kollegin, ihr lautes Mundwerk lässt Außenstehende manchmal ihr großes Herz übersehen. Ihre Freunde wissen aber längst, dass sie eine loyale Freundin ist und schätzen ihre Ehrlichkeit. Doch auch sie übersehen manchmal, dass hinter Sophies harter Schale ein überraschend weicher Kern steckt.

Und dann ist da noch Jon,der einzige Mann im Buchclub. Seit drei Jahren verwitwet, seine Frau Lydia war die beste Freundin von Alice und Miriam und Gründungsmitglied des Clubs.


Meine Meinung:

Es geht um Alice, Miriam, Connie, Abigail, Sophie und Jon. Während fast alle ihre Freunde glücklich vergeben sind, ist Alice, die Ich-Erzählerin des Romans solo, und sucht nach einem neuen Mann fürs Leben. Das ist nicht so einfach wie gedacht, denn jeder ihrer Freundinnen will Alice einen Mann unterjubeln, den sie kennt, was nicht immer klappt und oft in einer Katastrophe endet. Dann ist da noch Jon. Der verwitwete Ehemann von Alice bester Freundin Lydia, die vor drei Jahren an Krebs starb. Alice und Jon sind gute Freunde, doch irgendwie ist da mehr, was keiner von den beiden wahr zu haben scheint...

Wisst ihr was, ich glaube Jo Platt kommt auf die Liste meiner Lieblingsautorinnen. Ihr Schreibstil ist einfach genial und lässt sich echt flüssig lesen. Das ist auch der Grund, weshalb ich "Die Bücherfreundinnen" so schnell durch hatte. Ehrlich gesagt kann ich es kaum erwarten mehr von Jo Platt zu lesen und ich hoffe, dass sie noch weitere Bücher schreibt, denn bis jetzt sind es nur zwei.
Beim Inhalt habe ich nicht viel auszusetzen, denn irgendwie fand ich es super diesen Roman zu lesen, weil es einfach mal Abwechslung zwischen den ganzen Jugendbüchern war.
Die Charaktere haben mir im Großen und Ganzen echt gut gefallen, vor allen Sophie. Ich fand ihren Charakter echt super, weil sie sich von den anderen Bücherfreundinnen unterscheidet und sie als beste Freundin zu haben, wäre schon etwas tolles. Von den männlichen Figuren hat Hugh, eine Dating-Katastrophe von Alice, mir super gefallen, weil er anders war. Zwar schnippelt er an Leichen herum, aber ganz ehrlich, man braucht mal etwas Abwechslung bei den Berufen. Kann ja nicht jeder ein Geschäftsführer oder Anwalt sein.
Was ich jetzt schon weiß, ist, dass ich dieses Buch auf jeden Fall irgendwann wieder lesen werde. Wann kann ich noch nicht sagen, aber ich will es auf jeden Fall tun.
Nun zur Bewertung: "Die Bücherfreundinnen" von Jo Platt bekommt von mir 5 von 5 möglichen Sternen, weil es einfach toll ist und ich kann es euch nur ans Herz legen, wenn ihr Liebesgeschichten mögt.
Eure szebra

Vielen Dank an den Rowohlt Verlag der mir dieses Buch zum rezensieren zur Verfügung gestellt hat!

Kommentare:

  1. Meh. Ich hasse Liebesgeschichten. Gnihihi. Mensch, bin ich ein Arsch.

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  2. Meh. Ich hasse Liebesgeschichten. Gnihihi. Mensch, bin ich ein Arsch.

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