Sonntag, 12. Juni 2016

Ein ganzes halbes Jahr by Jojo Moyes - Rezension

Allgemeines:

Titel: Ein ganzes halbes Jahr
Autorin: Jojo Moyes
Verlag: rowohlt
Preis: 9.99 (TB; eBook)
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Autorin:

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex.

Inhalt:

Lou & Will 
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Meine Meinung:

Wie immer, bevor meine Meinung kommt, noch etwas zum Inhalt des Buches.
Louisa Clark hat ihren Job im Café Buttered Bun verloren und ist nun auf der Jobsuche. Sie findet eine Stelle als Betreuerin bei Will Traynor, der vor zwei Jahren einen Unfall hatte, welcher dazu führte, dass er vom Hals abwärts gelähmt ist. Anfangs findet Lou den Job schrecklich, weil Will nicht besonders gut mit ihr umgeht und sehr kalt zu ihr ist. Doch sie bleibt, weil sie ihre Eltern finanziell unterstützen muss, da ihre Schwester Katrina wieder den Entschluss gepackt hat zu studieren. Im Laufe der Zeit kommt Lou langsam klar und findet Gefallen an dem Job, weshalb sie sehr viel Zeit investiert. Dies scheint ihrem Freund Patrick nicht zu gefallen. Er findet es komisch, dass Lou mehr Zeit mit Will verbringt. Das ist nicht Lous einziges Problem: denn Will hat eine Entscheidung getroffen und seine Eltern wollen unbedingt, dass Lou ihn von dieser Entscheidung abbringt...

Mehr sag ich nicht zum Inhalt, aber eine Sache kann ich euch noch sagen: Lou verliebt sich in Will. Wer hätte das gedacht? Das war vorhersehbar, aber der Rest des Buches nicht. Ich habe die ganze Zeit damit gerechnet, dass Lou diese eine Sache schafft, aber im Endeffekt war es nicht so und das hat mir und wahrscheinlich auch vielen anderen das Herz gebrochen. Ich habe tatsächlich ein paar Tränen bei diesem Buch vergossen (das wäre das vierte). Für die, die es nicht wissen: ich bin nicht so der emotionale Mensch. Normalerweise verziehe ich keine Miene wenn etwas trauriges passiert. Also, wenn ihr nah am Wasser gebaut seid: Haltet Taschentücher bereit!
Obwohl die Story nicht viel umfasst, hat sie mir sehr gut gefallen. Ich hatte gar nicht das Gefühl, dass sie in die Länge gezogen wurde. Die Seiten sind so dahin geflogen. Ich habe es echt genossen und fand es schon schade, dass es so schnell (nach mehr als 500 Seiten) vorbei war.
Die Charaktere waren wunderbar. Vor allen Lou hat mir echt gut gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass sie wirklich existieren könnte, weil sie auch Macken hatte die normale Menschen haben. Sie war auch nicht dieser unerreichbare Charakter, sondern eher greifbar. Versteht ihr was ich meine?
Will dagegen, war mir anfangs sehr, sehr unsympathisch, aber ich glaube das war so gewollt, denn im Laufe des Buches habe ich ihn lieb gewonnen.
Die anderen Charaktere waren auch super, bis auf Patrick. Den konnte ich gar nicht leiden. Ein Freund von mir (der mir das Buch geliehen hat) ist der gleichen Meinung wie ich, wir finden ihn beide blöd.
Jojo Moyes hat einen echt tollen Schreibstil und ich kann es kaum erwarten mehr Bücher von ihr zu lesen.
"Ein ganzes halbes Jahr" bekommt von mir 5 von 5 möglichen Sternen, da es mir sehr, sehr, sehr gut gefallen hat, auch wenn das Ende sehr traurig war.
Ich kann es gar nicht erwarten den Film zu sehen, vor allem weil Sam Claflin Will Traynor spielt. Meiner Meinung nach die beste Besetzung!
Eure szebra

Kommentare:

  1. Hallo Navika,
    versteh mich nicht falsch aber ich bin bei diesem Buch etwas zwiegespalten. Jeder aber auch wirklich jeder vergöttert dieses Buch regelrecht. Ich bin da leider nicht so begeistert. Das Thema ist sehr gut gewählt, keine Frage. Aber "Ein ganzes halbes Leben" war das 3. Buch das ich von Jojo Moyes gelesen habe und ich fand es leider das schlechteste :( wobei schlecht hier nicht heißt, dass es furchtbar war, aber es hat mich nicht so sehr bewegt wie andere.
    Mir hat von ihr am Besten "Eine Handvoll Worte" gefallen.
    Aber schön, dass du so begeistert davon warst :)

    Liebe Grüße
    ♥ Katha von Buecher_Bewertungen1 ♥

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    1. "Eine Handvoll Worte" will ich auch noch lesen. Ich habe schon soooo viel Gutes gehört und gelesen.

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