Samstag, 21. November 2015

Love letters to the dead by Ava Dellaira — Rezension

Allegemeines:

Titel: Love letters to the dead
Autorin: Ava Dellaira
Verlag: Cbt Verlag
Preis: 17.99€
Link zum Buch: http://www.randomhouse.de/Buch/Love-Letters-to-the-Dead-deutsche-Ausgabe/Ava-Dellaira/e454940.rhd

Inhalt:

Es beginnt mit einem Brief.
Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben.
Sie wählt Kurt Corbain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls zu früh starb.
aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden.
Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe.
Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie einen Weg zurück ins Leben...

Meine Meinung

Da mich der Klappentext, der Titel und das Cover neugierig gemacht haben, habe ich mir gedacht, dass ich das Buch einfach lese.
Am Anfang war es schwer für mich rein zu kommen, da ich mir so viele Fragen gestellt habe. Zum Beispiel: Was genau ist mit ihrer Schwester passiert?
Diese Fragen haben sich im Laufe des Buches beantwortet.
Jedoch gab es manche Stellen, an denen ich das Buch weglegen wollte, weil es sich gezogen hat. Aber ich bin froh, dass ich es nicht getan habe, denn dieses Buch hat mich tief berührt. Es hat gezeigt, wie sehr Familienangehörige leiden, wenn eine Person Selbstmord begeht. Dass es sich bei Mays Tod um Selbstmord gehandelt hat, darüber kann man streiten. Es gibt sowohl Aspekte, die dafür sprechen (z.B. die Party von der Sky erzählt hat, die Sache mit Billy, die Scheidung der Eltern), als auch Aspekte, die dagegen sprechen (vielleicht ist May tatsächlich ein Unfall). Aber keiner der Leser weiß, was es nun wirklich war.
Des Weiteren zeigt das Buch auch, dass Selbstmord keine Lösung ist. Dies hat man besonders an der Stelle im Buch gemerkt, als Laureyl mit Sky an "der Stelle"ist und sagt, dass sie zu May möchte. Ich konnte mich an dieser Stelle tital in Laurel hinein versetzen. Schließlich habe ich auch eine Schwester, die ich über alles liebe.
Das Ende kam natürlich unüberraschend, da man durch den Klappentext schon wusste, dass Laurel einen Weg zurück ins Leben findet. Aber die Art und Weise, wie Ava Dellaira diesen Weg gestaltet hat, durch diese Briefe und durch die Erfahrungen, hat mir besonders gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass das Buch sehr realitätsnah ist. Er war kein typisches Happy End, es war eher eins, was auch im echten Leben so sein könnte.
Ich hab jetzt echt viel über Laurel geredet,deshalb komme ich mal zu den Nebenpersonen.
Ich werde nicht auf alle eingehen, da ich euch die Vorfreude auf das Lesen nicht verderben will.
Erst einmal zu ihren Eltern. Man merkt eindeutig, dass die Beiden sehr unter dem Tod ihrer Tochter leiden und somit auch Laurel vernachlässigen.Auch diese machem im Laufe des Buches eine Entwicklung durch. Eine Positive, um genau zu sein.
Dann gibt es noch Sky, den Jungen den sie liebt, und ihre Freundinnen Hannah und Natalie. Alle drei wissen von Laurels Vergangenheit, doch niemand spricht sie darauf an, bis Laurel es selbst tut. Schon allein daran merkt man, dass Laurel gute Freunde hat.
Im Großen und ganzen fand ich das
Buch echt super, da man viel daraus lernen konnte und es nicht ein typischer
Roman über das Leben und die Liebe war.
Ich gebe 'Love letters to the dead' 4 von 5 möglichen Sternen.




 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen